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Kannst Du den Schaden fühlen, den Du Kindern antust?

Was passiert mit Kindern die Missbraucht worden sind?

Wie ich schon geschrieben habe, ich weiß nicht was Du erlebt hast. Ich kann auch nicht nachempfinden, wie man Kinder sexuell attraktiv finden kann. Jedoch kann ich Dir aus meiner Erfahrung erzählen was mir im Alter von 5 Jahren passiert ist. Als ich 5 Jahre war, war ich von einem Ausflug mit dem Kindergarten mit einem Mädchen und dem Freund der Erzieherin alleine in seinem Haus. In dieser Zeit hat er uns beide ausgezogen und an uns rumgespielt. Als ich mich dagegen werte, hat er mich auf den Boden gedrückt und mir Klar gemacht das ich das niemand sagen darf, da er sonst dem Mädchen oder meinen Eltern weh tun wird. Das hat mich schwer traumatisiert. Ich habe mich als Kind zurückgezogen und war nicht mehr so fröhlich und glücklich. Ich wurde in der Schule später gemobbt, da ich nichts sagen konnte, aus Angst davor das der Mann kommt und meine Familie tötet. Kinder sind sensible Wesen, diese Art muss um jeden Preis gewahrt werden. Und ich weiß nicht was Du erlebt hast, aber ich hoffe Du triffst die richtige Entscheidung und vergehst Dich nicht an einem Kind oder mehreren Kindern.

In den tausenden Gesprächen mit Betroffenen, wurde deutlich, dass jeder Mensch, der über seinen Missbrauch schweigt, irgendwann innerlich daran zerbricht. Darum ist es so wichtig, dass sich Betroffene und auch deren Angehörigen sich Hilfe suchen. Viele der Menschen, mit denen ich sprach, entwickelten durch einen Missbrauch in der Kindheit Störungen wie z.B. Essstörungen, Borderline-Störungen, Narzissmus, Panikattacken, HSP, Anpassungsstörungen oder wurden depressiv. Ein Mensch, der mit dem Erlebten folglich nicht umgehen kann, könnte später auch ein Suchtverhalten entwickeln oder vermehrt aggressives Verhalten zeigen. Es ist sehr wichtig, dass sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene Hilfe suchen. Neben Therapeuten und Psychologen, deren Wartezeiten zum Teil über ein Jahr betragen, gibt es noch Vereine, Gesprächskreise und Selbsthilfegruppen, die Unterstützungsmöglichkeiten anbieten. Diese Angebote sind meistens sogar kostenfrei.

Missbrauch in der Familie

Sexueller Missbrauch in der Familie führt dazu, dass Kinder / Jugendliche sich zurück ziehen, weniger Zuhause sind oder sich von der Familie abgrenzen. Insbesondere, wenn ein neuer Partner bei Scheidungskindern in das Leben tritt. Manchmal sind es diese Menschen, die gezielt nach alleinerziehenden Elternteilen suchen, um näher an die Kinder zu kommen und so ihre Phantasien und Triebe auszuleben. Mit Ausnamen, wenden sich die Kinder / Jugendlichen an das Elternteil, welches dem Kind oftmals nicht glaubt. Kinder und Jugendliche können, unabhänging von dem Elternteil selbstständig bei der Polizei eine Strafanzeige stellen und das Jugendamt kontaktieren. Das geht in der Regel auch per Telefon und Online. Es sollte alles immer sachlich geschildert werden. Beweise sollten immer gesichert und der Polizei und dem Jugendamt übergeben werden. Personen öffentlich bloß zu stellen ist, in dieser Phase ohne rechtskräftige Verurteilung, keine Option. Denn so kann der Täter, mit Hilfe von seinem Anwalt, gegen den Antragsteller und möglichweise auch das Kind selbst rechtlich vorgehen und es kann zu Problemen bei der strafrechtlichen Verhandlung kommen.

Als sexuellen Kindesmissbrauch definiert das Strafgesetzbuch alle sexuellen Handlungen an und vor einem Kind oder die Veranlassung sexueller Handlungen durch das Kind an sich selbst oder an einer dritten Person. Ein sexueller Kindesmissbrauch liegt ebenfalls vor, wenn durch Vorzeigen pornografischer Abbildungen oder Darstellungen, durch Abspielen von Tonträgern pornografischen Inhalts, durch Zugänglichmachen pornografischer Inhalte mittels Informations- und Kommunikationstechnologie oder durch entsprechende Reden eingewirkt wird (§ 176 StGB). Als Kinder gelten alle Personen unter 14 Jahren. Sie sind nicht dazu in der Lage, Situationen adäquat einzuschätzen und Folgen abzuwägen, sondern Erwachsenen in diesem Sinne unterlegen und darauf angewiesen, von ihnen geschützt zu werden. Kinder können also nicht in sexuelle Handlungen mit Erwachsenen einwilligen, beziehungsweise kann man einer scheinbaren Einwilligung keine Bedeutung beimessen. Sexueller Kindesmissbrauch ist für die Betroffenen Kinder körperlich und seelisch traumatisierend, die Folgen weitreichend. Sexueller Kindesmissbrauch wird strafrechtlich verfolgt und bestraft.Pädophilie und Hebephilie sind keinesfalls mit sexuellem Kindesmissbrauch gleichzusetzen. Dennoch muss beachtet werden, dass eine solche Neigung einem Missbrauch vorausgehen kann und deswegen eine gute Verhaltenskontrolle unerlässlich ist. Die Mehrheit des sexuellen Kindesmissbrauchs geht von Menschen aus, die eigentlich sexuell auf erwachsene Sexualpartner ausgerichtet sind. Nur die Minderheit der Taten gehen auf eine pädophile Motivation zurück. Schätzungen zufolge sind 12% der Taten sexuellen Kindesmissbrauchs der Justiz bekannt und somit im juristischen Hellfeld.